Neugeborenen­­untersuchungen

In der 4.-7. Lebenswoche sollte eine fachärztliche Untersuchung der Gelenke, der Füße und der Wirbelsäule unter entsprechender Anamneseerhebung stattfinden. Weitere Kontrollen der körperlichen Entwicklung werden in der Folge vereinbart.

Hüftsonographie

Die schmerzfreie Ultraschalluntersuchung des kindlichen Hüftgelenkes in der 1. und 6.-8. Lebenswoche dient der Früherkennung und der Verlaufskontrolle einer Hüftreifungsstörung.

Eine frühzeitige Durchführung des Hüftultraschalles ist bei einer therapiebedürftigen Hüfte für den Verlauf entscheidend.

Wirbelsäulen­untersuchungen

Während des Wachstums muss regelmässig eine Kontrolle der Wirbelsäule und damit der Haltung erfolgen, um Abweichungen der Wirbelsäule vom Lot, Skoliotische Fehlhaltungen oder sogar Skoliosen (Wirbelsäulen- verkrümmungen) rechtzeitig erkennen und therapieren zu können.

Fußuntersuchungen

Sichelfuß

Im Säuglingsalter genügt meist eine Massage durch die Eltern nach entsprechender Schulung. In ausgeprägteren Fällen können kurzfristige Redressionsgipse, bzw. maßgefertigte Lagerungsschienen zum Ergebnis beitragen. Im Lauflernalter kann die Entwicklung mit Spezialschuhen oder auch Spezialeinlagen positiv beeinflusst werden.

Knick-Senk-Plattfuß

Für den Fall, dass die Knickbildung des Fußes das Normalmass aus dem Lehrbuch übersteigt, bzw. Schmerzen bei Belastung auftreten, so kann mit maßgefertigten Einlagen geholfen werden.

X-Beine oder O-Beine

Die Beinachsen von Kindern und Jugendlichen unterliegen einer typischen Entwickung: O-Beine bei der Geburt, gefolgt von starken X-Beinen und als Endresultat der Ausgewachsenen sollte ein leichtes X-Bein verbleiben.

Auskunft über die „Normalität“ Ihrer Beine erhalten Sie beim erfahrenen Kinderorthopäden.