Schmerztherapie

PatientInnen mit akuten Schmerzen können während der
Ordinationszeiten jederzeit unangemeldet kommen.

Die schnelle und fachgerechte Behandlung akuter und chronischer Schmerzen der Hals- oder Lendenwirbelsäule, der großen (Schulter, Ellbogen, Hüften, Knie, Sprunggelenk) und der kleinen Gelenke (Handgelenk, Finger, Zehen) ist einer der Schwerpunkte unserer Ordination.

Infiltrationen

Infiltrationen dienen der raschen Schmerzbekämpfung, aber auch der deutlichen Verminderung von Reizzuständen. Deshalb ist eine Infiltration keine alleinige Symptombehandlung sondern schon auch eine Therapie, die auf die Schmerzentstehung eingeht. Infiltrationen können in alle Gelenke, an die schmerzhaften Nervenwurzeln an der Wirbelsäule, in verspannte Muskulatur, an entzündete Sehnenansätze etc. verabreicht werden.

Eine Sonderform der Infiltration sind Knorpelspritzen bei Arthrosen. Diese werden üblicherweise im Abstand von 1 Woche insgesamt 5 x direkt ins betroffene Gelenk injiziert. Diese Spritzen, die aus Hyaluronsäure bestehen, verbessern die Funktion des Gelenkes, vermindern den Reizzustand und den Schmerz, ohne jedoch nennenswerte Nebenwirkungen zu haben. Die oftmals nachgesagte Fähigkeit, Knorpel wieder aufzubauen, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Diese Knorpelspritzen werden von den Kassen nicht übernommen.

Insgesamt kann man sagen, dass Infiltrationen ein sehr wirksames Mittel darstellen und bei richtiger Handhabung Nebenwirkungen sehr selten sind. Diese können sein: kurzfristige Reizung im Injektionsbereich, kurzfristige Bamstigkeit oder auch kurzfristiger Kraftverlust (sehr selten), kurzfristige Erhöhung des Blutdrucks oder des Blutzuckerspiegels. Extrem selten kann es auch zu eitrigen Entzündungen kommen.

Infusionen

Infusionen dienen zur raschen Schmerzbekämpfung, wenn andere Methoden nicht ausreichend helfen oder mehrere Schmerzzustände vorliegen. Dabei wird wie bei der Blutabnahme eine Vene mit einer dünnen Kanüle angestochen, damit der Inhalt einer Infusionsflasche verabreicht werden kann.

Akupunktur / TCM

Die Akupunktur ist eine 4000 Jahre alte und sehr bewährte Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Akupunktur ist heute in der Schmerztherapie und zur Behandlung vieler chronischer Erkrankungen anerkannt.
• siehe auch

Manuelle Therapie

Das "Knochensetzen" ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Schon in frühen Zeiten und bei vielen Völkern hat es Kundige gegeben, die in der Lage waren, durch gezielte Handgriffe Beschwerden an Wirbelsäule und Gliedmaßen zu lindern oder zu beseitigen.
• siehe auch

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche und sanfte Methode. Sie betrachtet dabei alle Strukturen des menschlichen Körpers.

Man kann sie also als ein Diagnose- und Therapiesystem verstehen, dessen Basis die Wichtigkeit anatomischer Strukturen bei der Entstehung von Krankheiten ist, also der zwingende Zusammenhang der bestehenden Struktur und der sich daraus ergebenden Funktion. Durch sehr strukturierte Diagnoseverfahren steht dabei das Auffinden und Beseitigen von Dysfunktionen im Vordergrund. Die Ursache der Beschwerden zu finden und nicht einfach Symptome zu behandeln muss das Ziel sein.
• siehe auch

Physiotherapie

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Sie nutzt manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten.
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